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    Q&A | June 5, 2015

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Landschaftselemente Aus Menschenhand: Biotope Und Strukturen ALS Ergebnis Extensiver Nutzung

Landschaftselemente Aus Menschenhand: Biotope Und Strukturen ALS Ergebnis Extensiver Nutzung Cover

 

Synopses & Reviews

Publisher Comments:

"Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort Erlkönigs Töchter am düstern Ort? - Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau: es scheinen die alten Weiden so grau." Mehr als Biotope: Merkwürdig aussehende Kopfweiden an Bächen und Teichen wie in Goethes "Erlkönig"; knorriges, mühsam zu erntendes Streuobst; Magerrasen, auf denen Schafe ihr karges Futter finden; tief eingeschnittene, düstere Hohlwege; Stufenraine, die wie Treppen die Hänge hinauf führen; mit Schilf umsäumte, stille Teiche - all dies sind Landschaftselemente, die schon Dichter inspirierten und deren Vielfalt auf kleinem Raum so charakteristisch ist für unsere Kulturlandschaft in Mitteleuropa. Wir kennen sie als Biotope, doch diese Sichtweise greift zu kurz: Entstanden sind diese Landschaftselemente durch eine Vielzahl extensiver Nutzungen. Extensive Nutzungen stehen zwischen der rein natürlichen Entfaltung und den intensiven Eingriffen der modernen Landwirtschaft. Auf der einen Seite werden sie (und wurden vor allem früher) keineswegs von romantischen Überlegungen oder der Liebe zur Natur, sondern von harten, wirtschaftlichen Interessen diktiert. Auf der anderen Seite sind sie weniger tief greifend und belastend als intensive Nutzungen wie zum Beispiel jährlich umgebrochene Felder oder mehrfach gemähte Wiesen. Das Ergebnis extensiver Nutzungsformen sind die Landschaftselemente aus Menschenhand. Gestaltung der Landschaft - weder Zerstörung noch "Zerschmückung". Über Jahrhunderte bildeten die Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Die so (um-)gestaltete Kulturlandschaft zeigt Bezüge zu beiden Einflussbereichen, Natur und Kultur. Landschaftselemente aus Menschenhand spiegeln die Geschichte der Nutzungsformen wider, die Entwicklung und die inneren Strukturen der historisch gewachsenen Kulturlandschaft. Gleichzeitig lassen sie der Natur Raum und Entwicklungsmöglichkeiten. Ihre Lage, Häufigkeit und Anzahl gehorcht keiner Planung (wie es bei einem Park der Fall wäre), sondern einem eigenen Sinnzusammenhang: dem Zusammenspiel aus natürlichen Bedingungen und wirtschaftlich-sozialen Einflüssen. Dieses Buch stellt die Vielfalt und die Entstehung der Landschaftselemente aus Menschenhand vor. Sein Markenzeichen ist die Kombination aus wissenschaftlich fundiertem Text und über 150 anschaulichen Farbfotos, zahlreichen Karten und Graphiken. Das Werk vermittelt Einblicke in tiefere Zusammenhänge unserer Kulturlandschaft.

Synopsis:

Unser Umgang mit der Landschaft wandelt sich, und zwar sowohl räumlich wie zeitlich. Das Spektrum reicht von intensiver Ausbeutung durch großflächige Monokulturen bis zur Wildnis ohne jeden menschlichen Einfluss. Zwischen diesen beiden Extremen stehen Landschaftselemente aus Menschenhand: Hecken und Streuobst, Heiden und Magerrasen, Streuwiesen und Feuchtflächen, Hohlwege und Stufenraine, Teiche und Lesesteinriegel, Feld- und Stufenraine, Tümpel und Feldgehölze. Bei aller Vielfalt ist ihnen doch eines gemeinsam: extensive Nutzungsformen ließen sie entstehen, doch ein gemäßigter anthropogener Einfluss ist für ihre Erhaltung unabdingbar. - Unter welchen Umständen sind diese vielfältigen Landschaftselemente entstanden? - Wie weit reicht ihre Geschichte zurück? - Welche natürlichen Prozesse waren daran beteiligt? - Wie haben sich die prägenden Nutzungsformen über die Jahrhunderte verändert? - Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Natur- und Landschaftsschutz von heute? - Welche Rolle spielen Lage, Standort, Häufigkeit und Zusammensetzung der extensiv genutzten Landschaftselemente für unsere derzeitige Kulturlandschaft? Diese Fragen geht Johannes Müller in dem vorliegenden allgemein verständlich geschriebenen Sachbuch nach und veranschaulicht dies mithilfe von aussagekräftigen und ästhetisch ansprechenden Fotos. Es vermeidet bewusst die Sichtweise der Biotope und setzt bei der Nutzung an. Die extensive Nutzung zieht sich als roter Faden durch das Buch und ist die Grundlage für das Verständnis dieser Landschaftselemente aus Menschenhand, von ihrer früheren Entstehung bis hin zu ihrer künftigen Erhaltung.

About the Author

Dr. Johannes Müller, Jahrgang 1959, studierte Geographie, Geologie und Botanik an den Universitäten Würzburg, Hull (Großbritannien) und Caen (Frankreich) und spezialisierte sich auf Fragen der Landschaftsökologie und Kulturlandschaftsentwicklung. Für seine Arbeit "Funktionen von Hecken" bekam er den Preis für Nachwuchswissenschaftler der Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Müller arbeitet als freiberuflicher Autor, Fotograf, Berater und Gutachter; seine Fotos vermarktet er über eine eigene Bildagentur. Zu den Themen Landschaftsökologie, Geographie Asiens (Spezialgebiet China), Eisenbahngeschichte und Fotografie hielt er etliche Vorträge und hat zahlreiche Arbeiten veröffentlicht, u. a. den Bild-Text-Band "Kulturlandschaft China".

Table of Contents

1 Intensiv - extensiv - verwahrlost: Die Kulturlandschaft zwischen Ausbeutung und Wildnis 1.1 Extensiv genutzte Landschaftselemente: mehr als nur "Biotope" 1.2 Extensive Landnutzung: ein relativer Begriff 1.3 Agrarökologische Sonderstandorte: Abweichungen vom Optimum der Landwirtschaft 1.4 Ökofaktor Mensch: der Mensch als Gestalter der Kulturlandschaft 2 Felder, Wiesen und Wälder: Die Grundstrukturen der historisch gewachsenen Kulturlandschaft 2.1 Flurformen: Prägemuster der Kulturlandschaft 2.2 Historische Bodennutzungssysteme: Organisation des Mangels 2.3 Historische Viehhaltung und Weidesysteme: "Das Beste am Vieh ist der Dung" 3 Früher intensiv, heute extensiv genutzt: Landschaftselemente im Wandel der Zeit 3.1 Veränderung der Agrarstrukturen im 19. Jahrhundert 3.2 Streuobst: einst innovativ, jetzt unrationell 3.3 Gräben: "Der rechte Bauer weiß es wohl, man im November wässern soll" 3.4 Teiche: vom Produktionsort der Bischofsspeise zum Refugium der Frösche 4 Beweidet, gemäht, geschneitelt, auf Stock gesetzt: Landschaftselemente entstanden durch extensive Nutzung 4.1 Vegetationsdynamik: "Unkraut vergeht nicht!" - wachsen lassen oder eingreifen? 4.2 Heiden: keine unverfälschte Naturidylle 4.3 Magerrasen: nur Schafe werden fett 4.4 Feuchtflächen und Streuwiesen: fruchtbar, aber schlecht zu nutzen 4.5 Hecken und Gebüsche: "kreuz und quer" in der Landschaft 4.6 Ufergehölze: "Erlkönigs Töchter am düstern Ort" 5 Passiv entstandene Landschaftselemente: Zentimeter um Zentimeter abgetragen, Stück für Stück angehäuft 5.1 Bodenerosion: steter Tropfen höhlt den Boden 5.2 Stufenraine: Treppenstufen im Hang 5.3 Lesesteinhaufen und -riegel: "Hier wachsen die Steine aus dem Boden heraus" 5.4 Hohlwege: "Durch diese hohle Gasse muss er kommen" 6 Restflächen: übrig geblieben und trotzdem genutzt 6.1 Feld- und Wegraine: das Recht auf "Grasen und Krauten" 6.2 Tümpel: noch keine Zeit zum Trockenlegen 6.3 Feldgehölze: kleine Waldinseln in der Flur 7 Extensiv genutzte Landschaftselemente: Entstanden über Jahrhunderte - heute wichtiger denn je 7.1 Dokumente des Kulturlandschaftswandels: Zeitschnitt durch ein komplexes System 7.2 Funktionen und Konzepte: Inwertsetzung der Landschaftselemente im Agrar-Ökosystem 7.3 Landschaftsästhetik: mehr als einfach "Schönheit" 8 Literatur

Product Details

ISBN:
9783827415547
Publisher:
Springer
Subject:
Earth Sciences - Geography
Author:
Muller, Johannes
Subject:
Life Sciences - Biology - General
Subject:
Life Sciences - Ecology
Subject:
Human Geography
Subject:
Geography
Subject:
Biotope
Subject:
Kulturlandschaften
Subject:
Landschaftselemente
Subject:
Geography-General
Subject:
Life Sciences - General
Subject:
Ecology
Subject:
Environment, general
Subject:
Popular Science-General
Copyright:
Edition Description:
Book
Publication Date:
20050512
Binding:
HARDCOVER
Language:
German
Illustrations:
Y
Pages:
284
Dimensions:
270 x 196 mm

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Product details 284 pages Not Avail - English 9783827415547 Reviews:
"Synopsis" by , Unser Umgang mit der Landschaft wandelt sich, und zwar sowohl räumlich wie zeitlich. Das Spektrum reicht von intensiver Ausbeutung durch großflächige Monokulturen bis zur Wildnis ohne jeden menschlichen Einfluss. Zwischen diesen beiden Extremen stehen Landschaftselemente aus Menschenhand: Hecken und Streuobst, Heiden und Magerrasen, Streuwiesen und Feuchtflächen, Hohlwege und Stufenraine, Teiche und Lesesteinriegel, Feld- und Stufenraine, Tümpel und Feldgehölze. Bei aller Vielfalt ist ihnen doch eines gemeinsam: extensive Nutzungsformen ließen sie entstehen, doch ein gemäßigter anthropogener Einfluss ist für ihre Erhaltung unabdingbar. - Unter welchen Umständen sind diese vielfältigen Landschaftselemente entstanden? - Wie weit reicht ihre Geschichte zurück? - Welche natürlichen Prozesse waren daran beteiligt? - Wie haben sich die prägenden Nutzungsformen über die Jahrhunderte verändert? - Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Natur- und Landschaftsschutz von heute? - Welche Rolle spielen Lage, Standort, Häufigkeit und Zusammensetzung der extensiv genutzten Landschaftselemente für unsere derzeitige Kulturlandschaft? Diese Fragen geht Johannes Müller in dem vorliegenden allgemein verständlich geschriebenen Sachbuch nach und veranschaulicht dies mithilfe von aussagekräftigen und ästhetisch ansprechenden Fotos. Es vermeidet bewusst die Sichtweise der Biotope und setzt bei der Nutzung an. Die extensive Nutzung zieht sich als roter Faden durch das Buch und ist die Grundlage für das Verständnis dieser Landschaftselemente aus Menschenhand, von ihrer früheren Entstehung bis hin zu ihrer künftigen Erhaltung.
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